Aufruf: Neue Bildserien

In diesem Jahr plane ich im Auftrag des Fördervereins Pixelprojekt_Ruhrgebiet im September/Oktober Fotoserien zur Migration im Ruhrgebiet über Großprojektionen an verschiedenen Orten in der Region zu zeigen. Neben den bereits in www.neueheimat.ruhr aufgenommenen Serien geht es um neue aber auch historische Arbeiten, die bislang noch nicht den Weg zu uns gefunden haben.

Digitaler Bewerbungsschluss ist der 5. September.

Neben den Projektionen ist eine große Ausstellung im November im Wissenschaftspark Gelsenkirchen geplant. Die Aktionen werden durch das Kulturministerium NRW, die Sparkasse Gelsenkirchen, das Kulturamt der Stadt Gelsenkirchen sowie dem Förderverein Pixelprojekt_Ruhrgebiet ermöglicht.

Ich hoffe auf rege Beteiligung, überraschende Positionen, knallige aber auch sensible subjektive Bildsprachen und eine fotografische Belebung der Region.

Bilder bitte per mail oder wetransfer direkt an mich:
kontakt@fotoprojekte-liedtke.de
Jpg, RGB, 300 dpi, 1600×1067 Pixel.

Wie gehabt, wir können keine Honorare zahlen, arbeiten aber dennoch für euch und eure Arbeiten und die Idee dahinter. Alle Bildrechte über die Nutzung in den Projektionen und der Ausstellung hinaus verbleiben selbstverständlich ganz und gar bei euch.

Anfang 2017 konnte das Foto-Internetprojekt „neue heimat ruhr“ umgesetzt werden. Die neue Seite zeigt Fotoserien von Autorenfotografen zur aktuelleren Migrationsgeschichte in der Metropole Ruhr aus der bestehenden Sammlung des Pixelprojekt_Ruhrgebiet (gefördert im Rahmen der regionalen Kulturförderung) und reagiert damit auf die immer noch vorhandene aktuelle Flüchtlingsdiskussion.

Die Seite macht deutlich, dass die Integration von Menschen anderer Kulturen im Ruhrgebiet weitgehend geglückt ist und an vielen Stellen als vorbildlich beschrieben werden kann. Man stand über Jahrzehnte gemeinsam „vor der Kohle“ oder am Hochofen und hat zusammen gearbeitet. Sie zeigt (fast) fremde Kulturen in der Nachbarschaft und die Geschichte einer zusammengewachsenen multikulturellen Gesellschaft, in welcher der Taubenvater ebenso exotisch ist wie der Imam einer türkischen Gemeinde.

Nun gilt es, dies über die Seite weiter zu kommunizieren und mit aktuellen Bildern und Inhalten zu füllen.

  • Welche Arbeiten gibt es noch und wie kann man die fotografische Auseinandersetzung mit dem Thema Flucht und Zuwanderung weiter befördern?
  • Und wie kann man die Bilder neu und anders und möglichst noch direkter zu den Menschen und in die Öffentlichkeit bringen?
  • Aber auch: Wie kann man politische Bildung durch Kunst initiieren und geht das überhaupt?

Wir fordern euch nun auf weitere Fotoserien einzureichen. Die besten dieser Serien werden dann nicht nur auf der Seite neueheimat.ruhr aufgenommen, sondern auch (gemeinsam mit den bereits oben genannten Arbeiten) in mobilen Großprojektionen mit Sound an verschiedenen Orten im Ruhrgebiet gezeigt. Begleitend dazu gibt es eine Ausstellung an einem öffentlichen Ort im Ruhrgebiet mit einer Diskussionsrunde zu „Die Kraft der Bilder und die Möglichkeit zur gesellschaftlichen Veränderung“.

Die Projektionen sollen ab September mit Einbruch der Dunkelheit an möglichst öffentlichen und sinnstiftenden Orten stattfinden. Die Ausstellung wird Ende des Jahres eröffnet. Die Diskussionsrunde findet zur Eröffnung statt.

Das Projekt, die Projektionen, die Ausstellung und die Diskussionsveranstaltung werden durch Karten, Flyer und Plakate sowie durch allgemeine Pressearbeit sowie durch Posts in den sozialen Netzwerken beworben.

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Peter Liedtke – DGPh, dwb, GfhF; Bergmannstraße 37, D-45886 Gelsenkirchen | Tel.: +49 (0)20940 85 89 93 |
Mobil: +49 (0)171 838 19 76 | Fax: +49 (0)20940 24 45 68 | kontakt@fotoprojekt-liedtke.de | www.neueheimat.ruhr